Heilpraktiker in der der Naturheilpraxis Oldenburg
Gerade in der Erkältungszeit besinnt sich so manch einer auf die Heilkraft der Pflanzen. Der Heilpraktiker Oldenburg empfiehlt folgende:
Beispielsweise den Echten Salbei. Er wächst in so manchem Garten, enthält ätherische Öle, insbesondere Ketone, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Harz sowie organische Säuren. Man wendet ihn unter anderem gegen Nachtschweiß und Husten, bei Verdauungsstörungen, Mund- und Zahnfleischerkrankungen an. Dazu erntet man seine Blätter und lässt sie bei 35 Grad Celsius trocknen. Verwendet wird er in Teemischungen, Umschlägen, Waschungen und Spülungen.
Borretsch, auch Gurkenkraut genannt, ist nicht nur ein Würzmittel in der Küche. Er besitzt unter anderem ätherische Öle, Harz und Schleime, Gerbstoffe, Kieselsäure, Vitamin C. Bei Erkrankungen der Harnwegsorgane und der Atemwege hat er sich bestens bewährt. Außerdem ist er ein stoffwechselanregendes Mittel. Borretsch wirkt nervenberuhigend. Gesammelt werden Blüten und Blätter, sobald die Blüte beginnt. Beides lässt man bei 35 Grad Celsius trocknen. Angewandt wird Borretsch als Kaltwasserauszug, Umschlag oder frischer Saft.
Selbst "Unkräuter" finden in der Naturheilpraxis Anwendung. Das Gemeine Hirtentäschel zum Beispiel. Es enthält biogene Amine, Gerbstoffe und Harz sowie Öl. Man wendet es an gegen innere Blutungen, Frauenleiden, als ergänzende Therapie in der Behandlung von Harnwegserkrankungen, bei Arterienverkalkung und bei Stoffwechselstörungen sowie bei Hautekzemen. Gesammelt wird das blühende Kraut, das im Schatten getrocknet wird.
Inzwischen wieder sehr beliebt ist die Ringelblume ihrer ätherischen Öle, Bitterstoffe und des Saponins wegen. Bei Gallen- und Leberbeschwerden hilft die Ringelblume, ähnlich bei Magen- und Zwölffingerdarmbeschwerden. Als Salbe angewandt lässt sie Wunden glatt verheilen und wird Hautkrankheiten eingesetzt. Entweder sammelt man die ganzen Blütenköpfe, oder man zupft nur die Blütenblätter ab. Bei 35 Grad Celsius soll die Trocknung erfolgen.
Die Gemeine Wegwarte findet man an vielen Feldrainen. Sie enthält Cichoriin, Bitterstoffe, Cholin, ätherisches Öl, Harz und Gerbstoffe. Die Gemeine Wegwarte fördert die Verdauung und regt den Stoffwechsel an, heilt Zwölffingerdarm- und Magenbeschwerden. Ebenfalls wird sie vom Heilpraktiker bei nervösen Erschöpfungszuständen verabreicht. Man sammelt Wurzeln und blühendes Kraut oder auch nur die Blüten. Die Trocknung der Wurzeln muss bei einer Temperatur von ungefähr 50 Grad Celsius erfolgen.
Koriander kennt man hauptsächlich aus der orientalischen Küche als Gewürz. Doch er wächst auch in europäischen Gärten. Er enthält ätherische Öle und fettes Öl. Die Früchte des Korianders wirken verdauungsfördernd und gegen Appetitlosigkeit, Darmverstimmungen und Blähungen. Sie sollen auch Darmparasiten beseitigen. Man sammelt nur die Früchte, wenn sie eine gelbbraune Farbe annehmen. Bei 35 Grad Celsius werden sie getrocknet.
Wer sich beim Sammeln unsicher ist, sucht eine Naturheilpraxis auf.
geschrieben von ricardo am 17.12.2010 - 21:58:54 - letzte Bearbeitung am 17.12.2010 - 21:58:54