Handyüberwachung – nicht immer gleich ein Fall von Missbrauch
Im Zusammenhang mit der Handyüberwachung scheiden sich oft die Geister, denn Viele sehen an erster Stelle den Missbrauch, der hier betrieben werden kann. In der Tat lassen sich die Mobiltelefone von heute mit nur geringem Aufwand zu perfekten Spionagemitteln umwandeln – eine Funktionalität, die so sicher nicht im Sinne der Erfinders gewesen sein mag. Ein wenig Misstrauen hier, übertriebene Eifersucht dort und schon geht das Ausspionieren mittels einer geheimen Handyüberwachung los. Dabei muss aber diese Extra-Funktion von einem modernen Handy nicht unbedingt zu einem hinterhältigen Belauschen und Ausspähen des ahnungslosen Handybesitzers führen. Handyüberwachung kann durchaus auch als Sicherheitsmaßnahme eingesetzt werden, etwa wenn es gilt, den eigenen Nachwuchs ein wenig im Auge zu behalten. Taucht der Sprössling nämlich nicht zum verabredeten Zeitpunkt von dem Besuch bei einem Freund zu Hause auf, so können die fürsorglichen Eltern gleich nachsehen, ob es deswegen einen Grund zur Beunruhigung gibt. Hierfür gibt es spezielle Programme, mit denen der Standort des jeweiligen Handyträgers sofort ermittelt werden, zum Beispiel das GSM Monitoring System Spytec. Solche oder ähnliche Systeme für die Handyüberwachung können aber auch sinnvoll dafür eingesetzt werden, um demenzkranke Menschen im Bedarfsfall schnell auffindbar zu machen.
Gisela Bsdok abisz2@gmx.net
geschrieben von bsdok am 07.12.2008 - 02:23:52 - letzte Bearbeitung am 07.12.2008 - 02:23:52